Kompensation
Anlegen einer Hecke für bessere Habitatsbedingungen von Fledermäusen
Aufwertung des Landschaftsbildes
In Kreuma (Nordsachsen) wurde auf 220 Metern Gesamtlänge eine dreireihige Hecke mit beidseitigem Wildkrautsaum gepflanzt, um Eingriffe in Natur und Landschaft durch den Bau von zwei Windenergieanlagen in der Gemeinde Rackwitz auszugleichen.
Neben traditionellen Obstsorten setzt sich die Pflanzung aus klassischen Heckensträuchern wie Schlehe, Rose und Holunder zusammen. Die Hecke wertet das Landschaftsbild auf und verbessert die Habitatbedingungen in der sonst strukturarmen Agrarlandschaft, insbesondere für potentiell vom Bau der Anlagen betroffene Vogel- und Fledermausarten. Die Strukturvielfalt und Funktionalität der Hecke wird durch den vorgelagerten, artenreichen Wildkrautsaum zusätzlich verstärkt.