Ausgewählte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

Für die Errichtung und den Betrieb von Windkraftanlagen steckt die Sabowind viel Energie in das Finden und die Planung geeigneter Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, wobei wir gemeinsam mit der Gemeinde versuchen, Eingriffe direkt vor Ort auszugleichen. Die finale Abstimmung der Kompensationsmaßnahmen erfolgt dann mit der Naturschutzbehörde. Von der Flächenentsiegelung über Pflanzungen bis hin zum Anlegen naturnaher Gewässer sind alle Maßnahmen denkbar, die das Landschaftsbild aufwerten und einen ökologischen Mehrwert für Tiere und Natur bieten.

Anlegen einer Feldhecke schafft Landschaftsstrukturen für viele Arten

Pflanzung einheimischer Sträucher

Die Errichtung einer Windenergieanlage in Zug (Mittelsachsen) wurde mit der Pflanzung einer Feldhecke auf 1.750 m2 in der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf ausgeglichen.

Neben der Aufwertung des Landschaftsbildes wird durch die gepflanzten einheimischen Sträucher das Nahrungsangebot für Tiere der Feldflur (z.B. Vogelarten wie Neuntöter, Goldammer und Rotmilan) verbessert, neuer Lebens- und Rückzugsraum geschaffen und der Biotopverbund gefördert. Auch anderen Artengruppen, wie Fledermäusen, die vom Bau von Windenergieanlagen betroffen sein können, kommen derartige Landschaftsstrukturen zugute.

Vor und nach der Maßnahme

Nach der Maßnahme:

Informationen zur Maßnahme

Lage:
Oberbobritzsch
Betreffendes Projekt:
Freiberg/Zug III
Anlagenanzahl:
1
Anlagentyp:
Enercon E-53/73 m
Umsetzungszeitraum:
09.2016 - 11.2016

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