Sabowind feiert mit Projektbeteiligten die Einweihung des Windparks Heldrungen

Braunsroda/Freiberg, 22.05.2017. Nachdem die vier Windenergieanlagen in Heldrungen und Reinsdorf ihren Betrieb aufgenommen haben und die Bauarbeiten im Windpark weitestgehend abgeschlossen sind, feierte Sabowind zusammen mit Gemeinden, Baufirmen und Anwohnern die Fertigstellung des Windparks.

Im März dieses Jahres wurde die letzte von vier Windenergieanlagen im thüringischen Heldrungen/Reinsdorf in Betrieb genommen. Der Windkraftprojektierer aus dem sächsischen Freiberg nahm dies zum Anlass ein kleines Dankeschön-Windparkfest am vergangenen Freitag mit allen am Projekt Beteiligten zu feiern. Gleichzeitig bedankte sich Sabowind für das Verständnis bei den Anwohnern aus Braunsroda, die während der Bauphase mitunter stark beeinträchtigt wurden. 

Für die Errichtung der drei Anlagen in Heldrungen benötigte Sabowind sechs Monate, für die Anlage in Reinsdorf vier Monate. Um die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen, hat Sabowind als zertifizierter Partner der ThEGA regionale Firmen zur Umsetzung von Baumaßnahmen eingebunden. Zwischen der Stadt Heldrungen und der Sabowind aus Freiberg wurde ein Sponsoringvertrag geschlossen, der für bestimmte soziale und kulturelle Projekte in Heldrungen vorgesehen ist. So soll die jährlich zu zahlende Summe von der Sabowind vor allem der Schmücke Grundschule, der Bibliothek, den Spielplätzen, der Zwiebelprinzessin sowie der Feuerwehr von Heldrungen zugute kommen. Neben dem Sponsoringvertrag haben sich außerdem zwei Vertragspartner und Großgrundbesitzer aus der Region freiwillig dazu bereit erklärt, von deren jährlichen Pachteinnahmen einen gewissen Teil an die Gemeinde Braunsroda zu zahlen.    

Als Kompensationsmaßnahme für die Errichtung der Windenergieanlagen im Windpark Heldrungen/Braunsroda wird die Sabowind den Helderbach zwischen Heldrungen und Hauteroda renaturieren. Die Bachrenaturierung verbessert zum einen den ökologischen Gewässerzustand und dient gleichzeitig dem Hochwasserschutz. Zur Aufwertung des Landschaftsbildes wird die Sabowind eine Feldhecke in Hauteroda mit einer Fläche von über 3.000 Quadratmeter anlegen. Zusätzlich wird der Projektierer eine Streuobstwiese von vier Hektar Fläche entbuschen und 50 heimische Obstbäume anpflanzen und dauerhaft pflegen. Damit entsteht ein ökologisch wertvoller Lebensraum für Flora und Fauna.

In Summe produzieren alle vier Windräder vom Anlagenhersteller Enercon jährlich rund 25.500 Megawattstunden grünen Strom, so viel wie circa 7.500 Haushalte jährlich benötigen.

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